Schaffhausen Switzerland old town RhineFoto: Kai Seeliger via Pexels · Lizenz

Betreuungsumfrage Schaffhausen: SP stellt Methodik infrage

Zuletzt redaktionell geprüft:

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Stadt Schaffhausen befragt Eltern nach ihrem Bedarf an Krippen- und Hortplätzen mit Planungshorizont 2031
  • SP-Grossstadträtin Nicole Hinder kritisiert Fachbegriffe, geschlossene Fragen und die E-Mail-Pflicht
  • Ohne Freitextfeld und mehrsprachiges Angebot werden wichtige Bedürfnisse nicht erfasst
  • Andere Kantone wie Waadt und Zürich zeigen, dass standardisierte Bedarfserhebung möglich ist
  • Die Antworten des Stadtrats werden zeigen, ob die Umfrage nachgebessert wird

Schaffhausen geht einen Schritt, den viele Gemeinden noch vor sich herschieben: Die Stadt erhebt derzeit systematisch den Bedarf an Krippen- und Hortplätzen. Eine Umfrage soll zeigen, wie viele Familien in den kommenden Jahren einen Betreuungsplatz brauchen, zu welchen Zeiten und zu welchem Preis. Ein sinnvolles Vorhaben, das sogar die politische Linke grundsätzlich begrüsst. Doch zwischen guter Absicht und solider Datengrundlage klafft eine Lücke, über die man in der Romandie nur den Kopf schütteln würde.

SP-Grossstadträtin Nicole Hinder hat Anfang Juni eine Kleine Anfrage an den Stadtrat gerichtet und stellt darin die Methodik der Bedarfserhebung grundsätzlich infrage. Was auf den ersten Blick wie ein lokalpolitischer Schlagabtausch wirkt, ist bei genauerem Hinsehen ein Lehrstück darüber, wie schwierig es selbst gutwillige Verwaltungen haben, den tatsächlichen Bedarf von Familien zuverlässig zu messen. Als jemand, der zwischen der Deutschschweiz und der Romandie pendelt, erkenne ich darin ein typisches Muster: gute Idee, handwerklich mangelhafte Umsetzung.

Was die Stadt Schaffhausen vorhat

Die schul- und familienergänzende Betreuung ist in der Schweiz ein Flickenteppich. Jeder Kanton, fast jede Gemeinde, kocht ihr eigenes Süppchen. Der Bund hält sich vornehm zurück, und so entstand über Jahrzehnte ein System, das von Ort zu Ort völlig unterschiedliche Standards, Preise und Öffnungszeiten aufweist. In Genf bekommt man für dreihundert Franken im Monat einen Ganztagesplatz, in Schaffhausen kann das Dreifache fällig werden.

Schaffhausen versucht nun, mit einer Elternbefragung Licht ins Dunkel zu bringen. Der Planungshorizont beträgt fünf Jahre. Die Ergebnisse sollen die Grundlage für den weiteren Ausbau des Betreuungsangebots bilden. Vernünftig, möchte man meinen. Doch genau hier setzt die Kritik an.

Fünf Jahre sind für eine Familie mit Kleinkindern eine Ewigkeit. Ein Kind, das heute geboren wird, ist in fünf Jahren bereits im Kindergarten. Wer heute dringend einen Krippenplatz braucht, dem nützt eine Bedarfsprognose für 2031 wenig. Hinder fragt zu Recht, ob die Stadt die Bedürfnisse jener Familien überhaupt kennt, die heute akut einen Platz benötigen. In der Westschweiz, wo ich aufgewachsen bin, hätte man diese Frage vermutlich an den Anfang der Planung gestellt und nicht an deren Ende.

Die Kritikpunkte im Einzelnen

Die Mängelliste der Grossstadträtin ist beachtlich und zeugt von einer gründlichen Lektüre des Fragebogens. Erstens die Sprache: Die Umfrage verwendet zahlreiche Fachbegriffe aus der Verwaltungssprache, die nicht näher erläutert werden. Wer nicht weiss, was „familienergänzende Betreuung“, „Subventionsmodalitäten“ oder „Bedarfsquotient“ bedeuten, bleibt aussen vor. Hinder verlangt Auskunft darüber, ob die Umfrage auch in einfacher Sprache und in weiteren Sprachen angeboten wurde. Eine berechtigte Frage in einem Kanton, in dem über zwanzig Prozent der Bevölkerung keine Schweizer Staatsbürgerschaft besitzen und für den Deutsch nicht die Erstsprache ist.

Zweitens die geschlossenen Fragen: Wer einen Fragebogen ausfüllt, der kaum Raum für eigene Antworten lässt, kann seine Lebensrealität nicht abbilden. Die Möglichkeit, eine Frage unbeantwortet zu lassen, fehlt vielerorts ebenso wie ein Freitextfeld für individuelle Anmerkungen. Hinder möchte wissen, ob die Umfrage wissenschaftlich begleitet wurde. Wer schon einmal einen gut gemachten Survey aus der Romandie gesehen hat, weiss, dass offene Fragen und Pretests zum Mindeststandard gehören. Ohne sie weiss man am Ende, wie viele Leute die vorgegebenen Kästchen angekreuzt haben, aber nicht, was sie wirklich bewegt.

Drittens die Kategorien bei der Zufriedenheitsabfrage: Die Stadt bietet lediglich die Antwortmöglichkeiten „zu teuer“, „kein Platz“ oder „andere Gründe“ an. Ein Freitextfeld für „andere Gründe“ fehlt jedoch. Ob es um die Betreuungsqualität, die Wohnortnähe oder die Öffnungszeiten geht, bleibt damit im Dunkeln. Dabei sind es genau diese weichen Faktoren, die für Eltern oft den Ausschlag geben. Ich erinnere mich an eine Diskussion mit Freunden in Fribourg, die eine Kita nicht wegen des Preises wechselten, sondern weil die Erzieherinnen dort mit den Kindern jeden Tag nach draussen gingen — ein Kriterium, das in keiner standardisierten Umfrage abgefragt wird.

Ein weiterer kritischer Punkt betrifft den Datenschutz. Die Umfrage verlangt zwingend die Angabe einer E-Mail-Adresse. Eine vollständig anonyme Teilnahme ist damit ausgeschlossen. Hinder fragt den Stadtrat, wie der Schutz der persönlichen Daten gewährleistet wird und warum die E-Mail-Adresse überhaupt erforderlich ist.

In einer Zeit, in der Datenschutzverletzungen regelmässig Schlagzeilen machen, ist das Misstrauen von Eltern nachvollziehbar. Wer gibt schon gerne preis, dass er dringend einen Betreuungsplatz braucht, wenn er gleichzeitig seine Identität offenlegen muss? Die Sorge, dass sensible Informationen bei der Stadtverwaltung in falsche Hände geraten oder dass die Antworten mit anderen Datenquellen verknüpft werden könnten, ist nicht von der Hand zu weisen. Eine anonyme Teilnahme wäre technisch problemlos möglich und würde die Rücklaufquote mit hoher Wahrscheinlichkeit erhöhen.

Transparenz als Bringschuld

Die SP-Politikerin fragt schliesslich, wie und wann die Ergebnisse veröffentlicht werden. Werden die Teilnehmenden informiert? Erfährt die Öffentlichkeit, auf welcher Datengrundlage künftige Millionenentscheidungen getroffen werden? Oder verschwindet die Auswertung in einer Schublade des Stadtrats?

Dass eine Grossstadträtin diese Fragen überhaupt stellen muss, spricht Bände über den Zustand der Verwaltungskommunikation. Transparenz sollte eine Bringschuld sein, keine Holschuld. In der Westschweiz hat man nach jahrelangen Debatten um Kita-Finanzierung und Elternbeiträge gelernt, dass nichts mehr Vertrauen zerstört als der Eindruck, Entscheidungen würden hinter verschlossenen Türen getroffen. Eine Stadt, die von ihren Bürgern verlangt, persönliche Daten preiszugeben, schuldet ihnen im Gegenzug vollständige Offenheit über die Verwendung dieser Daten.

Was das für Schaffhauser Familien bedeutet

Für Eltern in Schaffhausen ist die Ausgangslage paradox: Einerseits ist es ein Fortschritt, dass die Stadt den Bedarf überhaupt erhebt. Noch vor wenigen Jahren plante man Betreuungsangebote nach Bauchgefühl oder nach dem Zufallsprinzip eingehender Beschwerden. Andererseits droht die Umfrage in ihrer jetzigen Form ein Zerrbild der tatsächlichen Bedürfnisse zu zeichnen. Wer wegen Sprachbarrieren, Datenschutzbedenken oder schlichtem Frust über den Fragebogen nicht teilnimmt, dessen Bedarf taucht in der Statistik nicht auf. Die Stadt plant dann möglicherweise an der Realität vorbei.

Konkret könnten zu wenige Plätze geschaffen oder die falschen Betreuungszeiten angeboten werden. Eltern, die im Schichtbetrieb arbeiten, brauchen andere Öffnungszeiten als solche mit Bürojobs. Familien, die in Neuhausen am Rheinfall wohnen, haben andere Wege als solche in der Schaffhauser Altstadt. Alleinerziehende haben andere Bedürfnisse als Paarfamilien. All diese Nuancen gehen verloren, wenn der Fragebogen nicht differenziert genug fragt.

Die Antworten des Stadtrats auf Hinders Anfrage werden deshalb mit Spannung erwartet. Sie sind mehr als eine Formsache. Sie entscheiden darüber, ob die Bedarfserhebung zur Grundlage ernsthafter Planung wird oder ob sie eine teure PR-Übung bleibt.

Der Kantonsvergleich: Wie machen es andere?

Schaffhausen ist mit dieser Herausforderung nicht allein. Ein Blick über die Kantonsgrenzen zeigt, dass die Bedarfserhebung im ganzen Land ein heikles Thema ist. Der Kanton Solothurn kämpft seit Jahren mit einem eklatanten Mangel an Kita-Plätzen. Dort liegt die Betreuungsquote für Kinder unter drei Jahren bei nur rund zwanzig Prozent, während die Nachfrage nach aktuellen Schätzungen doppelt so hoch ist. Auch in Solothurn hat man den Bedarf lange unterschätzt, weil keine systematische Erhebung stattfand.

Im Kanton Waadt, den ich von meiner Arbeit als Westschweiz-Korrespondent gut kenne, setzt man auf ein anderes Modell: Die Gemeinden sind gesetzlich verpflichtet, den Bedarf regelmässig zu erheben und das Angebot entsprechend auszubauen. Die Methodik ist standardisiert, die Ergebnisse werden öffentlich gemacht. Davon ist Schaffhausen noch weit entfernt. Dort basiert die Planung auf einer einmaligen, methodisch umstrittenen Umfrage.

St. Gallen wiederum erlebt gerade, wie kontrovers das Thema sein kann. Ein neues Kinderbetreuungsgesetz, das Kita-Vergünstigungen für alle Familien vorsah, wurde von Gegnern per Referendum bekämpft. Die Gegner rollten die Grundsatzfrage auf, ob der Staat überhaupt in die Kinderbetreuung investieren soll. Die Volksabstimmung zeigte, wie tief der Graben zwischen Befürwortern und Gegnern der staatlichen Betreuungsförderung noch immer ist.

Zürich hat mit dem Gutscheinsystem einen anderen Weg gewählt: Eltern erhalten Beiträge und wählen die Kita selbst. Der Vorteil: Die Nachfrage wird direkt sichtbar, ohne den Umweg über eine Umfrage. Der Nachteil: Das Anmeldesystem war anfangs so kompliziert, dass Eltern verzweifelten. Auch in Schaffhausen gab es bei der Einführung der Betreuungsgutscheine ähnliche Probleme. Die aktuelle Umfrage droht, diese Geschichte zu wiederholen: gut gemeint, aber an der Umsetzung gescheitert.

Weshalb eine solide Datengrundlage überfällig ist

Die Versorgung mit Betreuungsplätzen ist kein Nice-to-have, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Wenn Eltern keinen Betreuungsplatz finden, können sie nicht arbeiten. Wenn sie nicht arbeiten können, fehlen dem Arbeitsmarkt Fachkräfte und dem Staat Steuereinnahmen. Die OECD hat immer wieder darauf hingewiesen, dass die Schweiz im internationalen Vergleich hinterherhinkt, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf betrifft.

In der Deutschschweiz wird diese Debatte oft moralisch geführt: Sollen Kleinkinder überhaupt fremdbetreut werden? Ist die Mutter nicht die beste Betreuerin? Die Romandie ist da pragmatischer. Wenn Fribourg und Genf seit Jahrzehnten flächendeckende Betreuungsangebote haben und die Kinder trotzdem gedeihen, dann spricht das eher für als gegen den Ausbau. Die Frage ist nicht ob, sondern wie.

Schaffhausen hat mit seiner Umfrage die Chance, eine solide Datengrundlage zu schaffen. Aber nur, wenn die methodischen Mängel behoben werden. Die Kleine Anfrage von Nicole Hinder ist dafür der richtige Impuls zur richtigen Zeit.

Was jetzt passieren muss

Der Stadtrat muss die Anfrage beantworten. Das ist er gesetzlich verpflichtet. Die Antworten werden zeigen, ob die Verwaltung bereit ist, die Kritik ernst zu nehmen und die Umfrage nachzubessern, oder ob sie auf ihrer Methodik beharrt und die Chance auf eine valide Datengrundlage verspielt.

Aus redaktioneller Sicht wäre das Mindeste: Die Umfrage in einfache Sprache übersetzen, in mehreren Sprachen anbieten, ein Freitextfeld für jede Frage ergänzen, die E-Mail-Pflicht abschaffen oder zumindest begründen und die Ergebnisse vollständig öffentlich zugänglich machen. Das kostet fast nichts und erhöht die Aussagekraft massiv. Ein Pretest mit einer kleinen Gruppe von Eltern aus verschiedenen sozioökonomischen Schichten würde zudem grobe Fehler im Fragebogendesign aufdecken, bevor tausende Schaffhauser Familien ihre Zeit damit verschwenden.

Langfristig braucht Schaffhausen, wie viele andere Kantone auch, eine gesetzliche Grundlage für die Bedarfsplanung. Wer den Bedarf nicht kennt, kann kein bedarfsgerechtes Angebot schaffen. Wer kein Angebot schafft, verliert Familien an Nachbarkantone mit besserer Infrastruktur. In der Romandie hat man das längst verstanden. In der Deutschschweiz tut man sich mit solchen Verpflichtungen traditionell schwer — der Föderalismus wird gerne als Ausrede genommen, um notwendige Reformen zu verschleppen. Aber Föderalismus heisst nicht, dass jede Gemeinde das Rad neu erfinden muss. Es heisst, dass man voneinander lernen kann. Und genau das sollte Schaffhausen jetzt tun: Von der Waadt die Methodik übernehmen, von Zürich das Gutscheinsystem studieren, von Solothurn lernen, wie man den Bedarf nicht unterschätzen darf.

Quellen

  • Schaffhausen24 — SP/JUSO kritisiert Umfrage zu Betreuungsplätzen, 06.06.2026
  • Schaffhausen24 — Schutz von Kindern im Fokus: Schaffhausen prüft Betreuungseinrichtungen auf Herz und Nieren, Mai 2026
  • SRF — So steht es um die Förderung von Kita-Plätzen in der Schweiz, März 2026
  • Schaffhauser Nachrichten — Betreuungsgutscheine ab August 2025: Schaffhausen entlastet Familien finanziell, August 2025
  • Schaffhauser Nachrichten — Verzweifeln vorm Bildschirm: Eltern kritisieren Anmeldewesen für Betreuungsgutscheine, 2024
  • Solothurner Zeitung — Die Kita-Plätze sind im Kanton Solothurn besonders rar, März 2026
  • St. Galler Tagblatt — Gegner rollen Kita-Grundsatzfrage im Kanton St. Gallen neu auf, Mai 2026

Dieser Artikel wurde am 13. Juni 2026 recherchiert und verfasst. Die Antworten des Schaffhauser Stadtrats auf die Kleine Anfrage von Nicole Hinder stehen noch aus.

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"Gute Absicht allein reicht nicht. Eine Umfrage, die Eltern mit Fachchinesisch abschreckt und keine offenen Antworten zulässt, produziert am Ende Zahlen, aber keine Erkenntnisse. Die Romandie macht seit Jahren vor, wie solide Bedarfsplanung funktioniert."
— Marc Zimmermann, Westschweiz & Kantonsvergleich · KitaHero-Redaktion

Häufige Fragen

Warum führt Schaffhausen eine Umfrage zu Betreuungsplätzen durch?

Die Stadt will ihre schul- und familienergänzenden Betreuungsangebote besser auf die Bedürfnisse von Familien abstimmen und den Ausbau der Krippen- und Hortplätze in den kommenden fünf Jahren planen.

Was kritisiert die SP konkret an der Umfrage?

Die Umfrage enthält viele Fachbegriffe ohne Erklärung, lässt kaum offene Antworten zu, verlangt zwingend eine E-Mail-Adresse und hat einen Planungshorizont von fünf Jahren. Es fehlen Freitextfelder und die Fragen lassen keine Ausweichmöglichkeit zu.

Muss ich bei der Umfrage meine E-Mail-Adresse angeben?

Ja, die Angabe einer E-Mail-Adresse ist derzeit Pflicht. Eine vollständig anonyme Teilnahme ist nicht möglich. SP-Grossstadträtin Hinder hat den Stadtrat um Klärung gebeten, warum das notwendig ist.

Wie steht Schaffhausen im Kantonsvergleich da?

Schaffhausen hat mit den Betreuungsgutscheinen seit 2025 einen ersten Schritt gemacht. Andere Kantone wie Waadt haben jedoch gesetzliche Standards für die Bedarfserhebung, Zürich steuert die Nachfrage über ein Gutscheinsystem. Die Methodik der Schaffhauser Umfrage ist im Vergleich rückständig.

Wann kommen die Antworten des Stadtrats?

Die Kleine Anfrage wurde Anfang Juni 2026 eingereicht. Der Stadtrat ist gesetzlich zur Beantwortung verpflichtet, ein konkretes Datum wurde noch nicht kommuniziert.

Was können Eltern tun, wenn sie mit der Umfrage unzufrieden sind?

Eltern können sich an ihre Stadt- oder Grossstadträte wenden, an den Elternrat ihrer Kita oder direkt eine Rückmeldung an die Stadtverwaltung geben. Die Kleine Anfrage von Nicole Hinder zeigt, dass solche Vorstösse Wirkung haben können.

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